Club Bonn

Charmant-legere Frauenpower – SI-Club Bonn gegründet

150512_Charter01

Im Rahmen einer feierlichen Charter-Zeremonie wurde am 2.5.2015 der Club Bonn gegründet. Nach dreijähriger Erprobungszeit bilden die 28 Frauen aus Bonn und Umgebung nun den dritten SI-Club in der ehemaligen Bundeshauptstadt. Gründungspräsidentin Barbara Hillen war zuvor zehn Jahre lang CS im Club Bonn-Siebengebirge ebenso wie die Patin des neuen Clubs, Jutta Hullmann, wodurch eine enge Verbindung beider Clubs zum Ausdruck gebracht wurde. Zweite Patin war CS Ulrike Schnell, die drei der neuen Sorores in den letzten Jahren während des SI-Mentoring-Programms begleitet hatte.

Etwa 200 Gäste waren gekommen, um die neuen Schwestern zu begrüßen und das nicht nur aus 40 deutschen Städten sondern auch aus Belgien, Dänemark, Liechtenstein und der Schweiz. Nach einem gemütlichen Kennenlernen am Freitagabend konnten sich die Gäste am Samstagvormittag bei strahlendem Sonnenschein auf drei geführten Spaziergängen das politische, das botanische und das musikalische Bonn nahe bringen lassen. Wer wollte, konnte dann in der Schlosskirche eine halbe Stunde lang der Organistin Gesa Graumann (Orgelbau Klais) lauschen und danach eines der von den Clubschwestern vorbereiteten Lunchpaketen genießen. Getreu dem Motto „Water & Food“ hatten die Stadtwerke Bonn einen Wasserwagen bereitgestellt, an dem Gäste den ganzen Tag kostenlos mit Trinkwasser versorgt wurden. Am Nachmittag fand dann ebenfalls in der barocken Schlosskirche die offizielle Charterfeier statt. Bürgermeisterin Gabriele Klingmüller sagte in ihrem Grußwort, Bonn freue sich, mit dem neuen SI-Club ein weiteres Beispiel für bürgerliches Engagement begrüßen zu können, ein Engagement, dass für ein lebendiges Gemeinwesen von hoher Bedeutung sei. Nach der Vorstellung der neuen Clubschwestern und der Übergabe der Charterurkunde durch SI Europa Präsidentin Ulla Madsen (Dänemark) wurde der vom Club Bonn gestiftete Förderpreis im Höhe von 2.500 Euro an den interkulturellen Mädchentreff AZADE übergeben. Prof. Dr. Katharina Seuser, Mitglied der Förderpreis-Jury, lobte den Vorbildcharakter der AZADE-Mitarbeiterinnen, die Flüchtlingsmädchen durch das Projekt „MitSprache“ zum eigenständigen Handeln ermutigen. AZADE wird mit dem Geld Deutschkurse und Hausaufgabenhilfe für junge Frauen in Bonner Flüchtlingsheimen anbieten. Musikalisch wurde die Feier am Flügel von den Pianistinnen Christina Bach und Dorothea Schridde umrahmt.

Den krönenden Abschluss bildete ein feierliches Dinner im Rheinischen Landesmuseum. Mit einer Tombola, für die die CS Birgitta Knauth (Schmuck), Yvonne Smuda (Malerei) und Ayesha Hussain (Mode) hochwertige Gewinne zur Verfügung gestellt hatten, konnte noch einmal eine erhebliche Summe für Hilfsprojekte eingesammelt werden. Bonn zeigte sich dann noch einmal von seiner schönsten Seite, denn zum Dessert durften die Gäste das Feuerwerk der Großveranstaltung „Rhein in Flammen“ von der Dachterrasse des Museums aus verfolgen.